| Zugriffsnummer | 55838 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Peer Review | mit Peer Review |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Magnetenzephalographie mit 120 optisch gepumpten Magnetometern (OPM-MEG) bei Epilepsie: Pilotmessungen zur Überprüfung der Machbarkeit |
| Autor(in); Institution |
Rampp, S.; Neurochirurgische Klinik und Neuroradiologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen, GERMANY; Neurochirurgische Klinik, UniversitätsklinikumHalle (Saale), Halle (Saale), GERMANY
Stier, C.; Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse, Universität Münster, Münster, GERMANY
Holtkamp, M.; Klinik für Neurologie mit experimenteller Neurologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin, GERMANY; Epilepsie-ZentrumBerlin-Brandenburg, Institut für Diagnostik der Epilepsien am Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin, GERMANY
Brickwedde, Marion; 8.2, Biosignale, PTB-Berlin
Vorderwülbecke, B.; Klinik für Neurologie mit experimenteller Neurologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin, GERMANY; Epilepsie-ZentrumBerlin-Brandenburg, Institut für Diagnostik der Epilepsien am Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin, GERMANY
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| Quelle/Jahr | Clinical Epileptology: 36 (2026), 1, 1 - 7 |
| Availability | [online first] |
| ISSN | 2948-104X (print) ; 2948-1058 (online) |
| DOI | |
| Verlag | Berlin: Springer Nature Link |
| Freie Schlagworte | Prächirurgische Epilepsiediagnostik ; Epilepsiechirurgie ; MEG-Quellenlokalisation ; Interiktale MEG ; Dipolanalyse |
| Zusammenfassung | Hintergrund: Pharmakoresistente fokale Epilepsien können durch chirurgische Eliminierung des epileptogenen Hirnareals erfolgreich behandelt werden. Zur Lokalisation eben jenes epileptogenen Areals kann die Magnetenzephalographie (MEG) beitragen, welche komplementäre Informationen zur Elektroenzephalographie (EEG) liefert. In den letzten Jahren wurden als neue MEG-Sensorart optisch gepumpte Magnetometer (OPMs) entwickelt, welche das Signal-Rausch-Verhältnis und die Lokalisationsgenauigkeit zu verbessern und zugleich die Betriebskosten zu verringern versprechen. Ziel der Arbeit: Wir wollten die Machbarkeit von OPM-MEG bei Erwachsenen mit pharmakoresistenter Epilepsie und die grundsätzliche Plausibilität der erhobenen Ergebnisse belegen. Material und Methoden: Drei Erwachsene mit pharmakoresistenter Frontallappen-, Temporallappen- bzw. unklassifizierter Epilepsie unterzogen sich einer jeweils 45- minütigen MEG-Untersuchung mit 120 OPMs. Wir mittelten die aufgezeichneten epilepsietypischen Muster und verwendeten sie zur MEG-Quellenlokalisation. Die Ergebnisse verglichen wir mit denen einer EEG-Quellenlokalisation und den Ergebnissen der sonstigen prächirurgischen Diagnostik. Ergebnisse: Alle Testpersonen tolerierten die OPM-MEG-Messungen einwandfrei. In allen Fällen konnte epilepsietypische Aktivität aufgezeichnet werden. Die Ergebnisse der OPM-MEG-Quellenlokalisation waren in allen 3 Fällen kongruent mit den Ergebnissen der EEG-Quellenlokalisation und der sonstigen Diagnostik. Diskussion: OPM-MEG bei Erwachsenen ist machbar, und die Messungen liefern plausible Resultate. Durch eine klinisch-technische Studie wollen wir im nächsten Schritt den diagnostischen Wert von OPM-MEG in der prächirurgischen Epilepsiediagnostik eruieren, auch im Vergleich zur EEG und zur konventionellen MEG. |
| Kostenfreier Zugang | Open Access Hybrid |
| Rechteinformation | CC BY 4.0 ; Creative Commons Attribution 4.0 License |
| Themenbereich der Metrologie | Metrologie in der Medizin |
Zitierung
Anders, P., Rampp, S., Stier, C., Sander-Thömmes, T., Krüger, P., Holtkamp, M., Brickwedde, M., & Vorderwülbecke, B. (2026). Magnetenzephalographie mit 120 optisch gepumpten Magnetometern (OPM-MEG) bei Epilepsie: Pilotmessungen zur Überprüfung der Machbarkeit. Clinical Epileptology, 36(1), 1–7. https://doi.org/10.1007/s10309-026-00833-0