| Datensatz noch nicht abgeschlossen | |
| Zugriffsnummer | 47181 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Randbedingungen der Fernwärmeversorgung |
| Autor(in); Institution |
Bublitz, D.; PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | PTB-Mitteilungen: 91 (1982), 1, 97 - 104 |
| ISSN | 0030-834X (PRINT) |
| Verlag | Braunschweig: Vieweg |
| Zusammenfassung | Im Jahr 1979 hat die Europäische Gemeinschaft ca. 525 Mio t Öl verbraucht, 90 % davon als Opec-Öl importiert. Die Bundesrepublik musste im Jahre 1980 allein 65 Mrd. DM für Ölimporte aufwenden. Ein wesentlicher Teil des Öles wird zur Wärmeerzeugung verwendet. Heizöl und Erdgas sind die wichtigsten Primärenergieträger für diesen Verbrauchssektor, wobei der Heizölverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahrs 1981 gegenüber dem Vergleichszeitraum 1980 erfreulicherweise um fast 20 % zurückging. Nicht nur sparsamer Verbrauch, verminderte Raumtemperaturen, bessere Isolierung, Umstellung auf andere Brennstoffarten zeigen ihre Wirkung, auch ein zunehmender Einfluss der Fernwärmeversorgung macht sich bemerkbar. Dieser Beitrag soll einen Überblick über allgemeine Aspekte der Fernwärmeversorgung geben sowie einen Einblick in verschiedenartige technische und wirtschaftliche Zusammenhänge und Probleme vermittelt. Dabei sollen besonders die vielfältigen Randbedingungen aufgezeigt werden, die mit der Aufgabe der Fernwärmeversorgung verbunden sind. Gerade das Beispiel der Berliner Stadtheizung bietet hier die Möglichkeit, im Vergleich mit anderen Versorgungsgebieten einige Einflüsse und Unterschiede dazustellen. Nach einer allgemeinen Übersicht über die Verbreitung der Fernwärmeversorgung wird der Versuch unternommen, wesentliche Zusammenhänge der Koppelproduktion von Strom und Wärme zu erläutern, den Einfluss auf die Brennstoffersparnis deutlich zu machen, die Wärmeverteilung mit ihren bautechnischen Problemen und ihren Wärmeverlusten zu beleuchten, einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Heizwassertemperaturen zu wagen sowie abschließend auf Wärmeübergabestationen und Heizabrechnung einzugehen. |