| Zugriffsnummer | 47166 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Rechnerunterstützte EKG-Auswertung |
| Autor(in); Institution |
Neubert, Dietrich; 9.41, Halbleiter, PTB-Berlin
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| Quelle/Jahr | PTB-Mitteilungen: 90 (1980), Sonderheft, 61 - 69 |
| ISSN | 0030-834X (PRINT) |
| Verlag | Braunschweig: Vieweg |
| Zusammenfassung | Elektrokardiographie wird als nicht-invasive Schlüsselmethoden in der Diagnose von Herzerkrankungen eingesetzt. Durch jahrzehntelange ärztliche Erfahrung hat sich ein Wissen akkumuliert, welches den geübten Kardiologen befähigt, assoziativ aus dem Elektrokardiogramm auf spezielle Schäden des Herzens zu schließen und diese in einem Befund zu formulieren. Bei der rechnerunterstützten EKG-Auswertung wird versucht, das ärztliche Vorgehen weitgehend zu simulieren: Der Rechner führt eine Qualitätskontrolle der Meßwerte durch, parametrisiert die Meßkurven und ermittelt den Befund. Um diesen Befund begutachten zu können, muss der verantwortliche Kardiologe die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Systems beurteilen können. Dies wiederum setzt eine klare Definition der Möglichkeiten und Grenzen des Systems durch den Hersteller voraus. In dem Vortrag werden anhand des Standes der Technik die metrologischen und methodologischen Aspekte der rechnerunterstützten EKG-Interpretation behandelt. Es werden die laufenden Aktivitäten skizzierte, deren Zeil die Erarbeitung einer Norm für quantitative Elektrokardiographie ist. |