Zugriffsnummer 46267
Dokumenttyp Konferenzartikel
Peer Review unbekannt
Sprache Deutsch
Titel Zur zeitlichen Feinstruktur von Vibrato-Klängen
Autor(in); Institution
Meyer, Jürgen; 1.5, Hörakustik, PTB-Braunschweig
Quelle/Jahr 16. Tonmeistertagung Karlsruhe 1990 : Internationaler Kongreß mit Fachausstellung : Bericht:(1990), 338 - 350
Herausgeber(in)
Dickreiter, Michael
ISBN 3-598-20357-8
Verlag München: Saur
Konferenzangaben 16. Tonmeistertagung, Karlsruhe, 20-23, November, 1990, Deutschland
Freie Schlagworte Frequenzmodulation ; Vibrato
Zusammenfassung Sowohl bei Streich- und Blasinstrumenten wie auch bei Sängern weist die zeitliche Feinstruktur nicht nur vibrierten Tönen Frequenzschwankungeb, sondern auch Änderungen im Spektralaufbau auf, die in ihrer klanglichen Wirksamkeit die hörbaren Tonhöhenbewegungen durchaus übertreffen könne. Bedingt durch den direkten Einfluss des Vibratos auf die Schwingungsanregung und durch Phasen- und Frequenzverhältnisse zwischen der anregenden Schwingung und den verstärkenden Resonanzen ist die Art der Amplitudenmodulation in unterschiedlichen Obertonbereichen in ausgeprägter Weise instrumenten-spezifisch. [Zu unterscheiden sind:] - Sängervibrato - Lippenvibrato der Blechbläser - Zugvibrato der Posaune - Rohrblattinstrumente - Flöten - Streichinstrumente Für den Zuhörer verwandelt sich die zeitliche Frequenzänderung des Vibratos aufgrund von unterschiedlich verzögerten Schallreflexionen aus dem Raum in mehr oder weniger starkem Maße in ein Frequenzband mit geringen zeitlichen Schwankungen. Der Ton gewinnt dadurch an Fülle, und der Eindruck der Tonhöhenbewegung geht demgegenüber zurück.

Zitierung

Meyer, J. (1990). Zur zeitlichen Feinstruktur von Vibrato-Klängen. 16. Tonmeistertagung, Karlsruhe, 20-23, November, 1990, Deutschland.

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