| Zugriffsnummer | 45447 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Die Dichte des Wassers im Internationalen Einheitensystem und in der Internationalen Praktischen Temperaturskala von 1968 |
| Autor(in); Institution |
Wagenbreth, Helmut; 3.11, Zustandsgrößen, PTB-Braunschweig
Blanke, Walter; 3.11, Zustandsgrößen, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | PTB-Mitteilungen: 81 (1971), 6, 412 - 415 |
| ISSN | 0030-834X (PRINT) |
| Verlag | Braunschweig: Vieweg |
| Zusammenfassung | Im Internationalen Einheitsystem hat die Dichte des Wassers bei 4 · C zwar keine fundamentale Bedeutung mehr, doch dient Wasser für genaue Volumen- und Dichtemessungen nach wie vor als Bezugssubstanz. Allerdings müssen die bisher benutzten Wasserdichtetabellen, die auf die Internationale Praktische Temperaturskala von 1948 und meist auf auf das Liter nach der bis 1964 gültigen Definition bezogen sind, auf eine Volumeneinheit des Internationalen Einheitensystems und auf die 1968 eingeführte Internationale Praktische Temperaturskala, die IPTS-68, umgerechnet werden. Für die von Tilton und Taylor und von Bigg aus den Messwerten von Thiesen, Scheel und Dießelhorst und von Chappuis berechneten Wasserdichtetabellen werden auf die IPTS-68 und das Internationale Einheitensystem bezogene Gleichungen angegeben. Ferner werden die Differenz t68 - t48 und der Dichteunterschied von luftgesättigtem und luftfreiem Wasser durch Polynome in der Temperatur t48 bzw t68 dagestellt. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt wird bei Volumen- und Dichtemessungen von nun an für die Wasserdichte die Werte nach Gl. (7) und Tabelle 2 zugrunde legen. Die Abweichung von den bisher benutzten Wasserdichtewerten nach Tilton und Taylor beträgt bis zu 6 g/m3. Sie wirkt sich nur bei Messungen hoher Präzision aus. |