Zugriffsnummer 45377
Dokumenttyp Zeitschriftenartikel
Peer Review unbekannt
Sprache Deutsch
Titel Prüfen von kegeligen Gewindelehren für die Tiefbohrtechnik
Autor(in); Institution
Beyer, Wolfgang; 1.72, Gewinde, PTB-Braunschweig
Kochsiek, Manfred; P/ME, Präsidium, Beauftragter des Präsidenten für Metrologische Entwicklungshilfe, PTB-Braunschweig
Quelle/Jahr TZ für praktische Metallbearbeitung: 65 (1971), 6, 280 - 286
ISSN 0177-8900 (PRINT) ; 0039-8667 (PRINT)
Verlag Stuttgart: Grossmann
Klassifikationscode DK: 531.717.15 ; DK: 622.245.13
Zusammenfassung In der Tiefbohrtechnik werden Bohrgestänge (Drillpipe mit Tooljoints) zum Niederbringen der Bohrung, Futterrohre (Casing) zum Auskleiden der Bohrung sowie Steigrohre (Tubing) und Leitungsrohre (Line Pipe) zum Fördern der Lagerstättenstoffe an die Erdoberfläche und zu ihrem Transport bis zum Verbraucher verwendet. Die jeweils erreichte Bohrlochtiefe am Bohrturm entspricht der Gesamtlänge des Bohrgestänges; sie wird durch Verschrauben der Rohre (Einzellänge bis 13,5 m) mittels Muffen erreicht. Die Rohre und ihre Gewinde sind hohen Beanspruchungen ausgesetzt; daher sind vom American Petroleum Institute (API) besondere Rohr- und Gewindeabmessungen und hohe Güteanforderungen hinsichtlich der Werkstoffe und der Maßtoleranzen festgelegt worden. An dem Beispiel einer Extreme-Line-Casing-Gewindelehre lässt sich zeigen, dass die Einhaltung der vorgeschriebenen Toleranzen mit dem bisher in der PTB vorhandenen Messgeräten nicht für alle Messgrößen mit genügend kleiner Unsicherheit geprüft werden kann. In diesem Zusammenhang werden die speziell in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Braunschweig, für die Messung der Extreme-Line Casing-Lehren verwendeten Messeinrichtungen untersucht sowie die Möglichkeiten zur Entwicklung verbesserter Geräte kurz angegeben.

Zitierung

Beyer, W. & Kochsiek, M. (1971). Prüfen von kegeligen Gewindelehren für die Tiefbohrtechnik. TZ für praktische Metallbearbeitung, 65(6), 280–286.

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