| Zugriffsnummer | 44197 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Detektionsschwellen von Infraschall-Tonkomplexen |
| Autor(in); Institution |
Friedrich, Björn; Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Abteilung für Experimentelle Audiologie, Magdeburg, GERMANY
Joost, Holger; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
Fedtke, Thomas; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
Verhey, Jesko L.; Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Abteilung für Experimentelle Audiologie, Magdeburg, GERMANY
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| Quelle/Jahr | Fortschritte der Akustik - DAGA 2020 : 46. Deutsche Jahrestagung für Akustik:(2020), 3 S. |
| Verlag | Berlin: Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. |
| Konferenzangaben | 46. Jahrestagung für Akustik, 16. - 19. März 2020, Hannover, 16-19, März, 2020, Deutschland |
| Klassifikationscode | PACS: 43.66.+y |
| Zusammenfassung | Aufgrund einer stetig zunehmenden Anzahl an Infraschallquellen in unserer Umgebung stellt die Infraschall-Exposition ein immer wichtiger werdendes gesellschaftliches Problem dar. Obwohl Infraschall-Frequenzen außerhalb des klassischen Hörfrequenzbereiches liegen, berichten mehrere Veröffentlichungen über eine Hörwahrnehmung bis hinunter zu 2 Hz. Die zugrundeliegenden Messungen werden üblicherweise mit monofrequenten Stimuli (Reintönen) durchgeführt und lassen keine direkten Rückschlüsse darauf zu, wie sich die Wahrnehmung ändert, wenn mehr als eine Infraschall-Frequenzkomponente vorhanden ist. In der vorliegenden Studie sind wir dieser Frage nachgegangen, indem Detektionsschwellen von Infraschall-Stimuli mit ein, zwei oder drei Sinuskomponenten gemessen wurden. Die Darbietung erfolgte mittels eines kompakten und verzerrungsarmen Infraschall-Reproduktionssystems. Die Pegel der Komponenten im Tonkomplex wurden so gewählt, dass alle Komponenten den gleichen Pegel relativ zu ihrer Ruhehörschwelle hatten. Im Mittel über alle am Experiment teilnehmenden normalhörenden Versuchsperson war der Pegel an der Schwelle für jede Komponente eines Infraschall-Zweitonkomplexes um 3 dB niedriger als der Pegel an der Schwelle dieser Komponente. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit der Hypothese einer (perzeptiv gewichteten) Intensitätsintegration des Gehörs. Die Ergebnisse für den Dreitonkomplex deuten jedoch darauf hin, dass diese Integration nur sehr begrenzt möglich ist. |
| Themenbereich der Metrologie | Akustik, Ultraschall, Beschleunigung |
| Förderinformationen (1) |
Förderername: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Förderer ID: 0000 0001 2096 9829 Förderer ID Typ: ISNI Titel der Förderung: Infraschall und seine Bedeutung für den Hörschall Förderungsnummer: FE 1192/3-1; VE 373/4-1 |