| Zugriffsnummer | 38458 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Ein Schwarzkörper-Flächenstrahler für die Influg-Kalibrierung eines Interferometers auf einem Stratosphärenballon |
| Autor(in); Institution |
Olschewski, F.; Institut für Atmosphären- und Umweltforschung, Bergische Universität, Wuppertal, GERMANY
Monte, Christian; 7.3, Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie, PTB-Berlin
Gutschwager, Bernd; 7.3, Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie, PTB-Berlin
Adibekyan, Albert; 7.3, Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie, PTB-Berlin
Hollandt, Jörg; 7.3, Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie, PTB-Berlin
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| Quelle/Jahr | Temperatur 2017 : Fachtagung PTB Institut Berlin, 17./18. Mai 2017:(2017), 49 - 56 |
| Herausgeber(in) |
PTB Braunschweig und Berlin
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| ISBN | 978-3-944659-04-6 |
| Verlag | Braunschweig [u.a.]: Physikalisch-Techn. Bundesanstalt |
| Konferenzangaben | Fachtagung Temperatur 2017, Berlin, 17-18, Mai, 2017, Deutschland |
| Zusammenfassung | Der Einsatz des abbildenden Fourier Transform Spektrometers GLORIA (Gimballed Limb Observer for Radiance Imaging of the Atmosphere) auf einem Stratosphärenballon für Langzeitmessungen der Atmosphäre macht einen Schwarzkörper-Flächenstrahler für die regelmäßige Influg-Kalibrierung und Rückführung erforderlich. GLORIA, das bereits an Bord verschiedener Höhenforschungsflugzeuge wie der russische M55-Geophysica oder dem deutschen HALO-Flugzeug des DLR eingesetzt wurde, soll von einem Stratosphärenballon aus detaillierte Bilder der Stratosphäre bis zu 40 km Höhe liefern. Das Instrument benutzt einen zweidimensionalen Detektor für Horizontsondierung im infraroten Spektralbereich, was einen großflächigen Schwarzkörper (125 mm x 125 mm) für die Influg-Kalibrierung bedingt. Um den hohen Anforderungen an die Unsicherheiten für die wissenschaftlichen Ziele der GLORIA Missionen zu genügen, muss die Strahlungstemperatur des Schwarzkörperstrahlers mit einer Unsicherheit von besser als 100 mK bestimmt werden und auch ihre räumliche Verteilung eine Homogenität von besser als 100 mK aufweisen. Da die elektrischen Ressourcen auf einem Stratosphärenballon sehr begrenzt sind, wird zur Temperaturstabilisierung der Kalibrationsquelle der Phasen-übergang eines eutektischen Materials verwendet, womit der Schwarzkörper auf eine Temperatur von ca. -32 °C stabilisiert wird. Das Institut für Atmosphären- und Umweltforschung an der Bergische Universität Wuppertal entwickelte und baute einen Prototypen des Schwarzkörper-Flächenstrahlers für die Influg-Kalibrierung des zukünftigen GLORIA Ballongerätes, der an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) sowohl auf seine räumlichen als auch spektralen Strahlungseigenschaften untersucht wurde. |