| Zugriffsnummer | 36331 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Abgrenzung brennbarer Flüssigkeiten gegen brennbare salbenförmige und feste Stoffe mit dem Penetrometer |
| Autor(in); Institution |
Weber, Wolf; 3.23, Viskosimetrie, PTB-Braunschweig
Steen, Henricus; 3.42, Brennbare Flüssigkeiten, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Arbeitsschutz:(1973), 11-12, 437 - 444 |
| ISSN | 0003-7788 |
| Verlag | Stuttgart [u.a.]: Kohlhammer |
| Zusammenfassung | Für die Auswahl eines allgemein geeigneten und einfachen Verfahrens zur Überprüfung der Frage, ob ein Stoff "fest oder salbenförmig" im Sinne der einschlägigen sicherheitstechnischen Vorschriften ist, werden verschiedene Meßmethoden verglichen. Ferner werden der physikalische Hintergrund des Penetrometerverfahrens und seine Auswirkungen anhand von beispielhaften Meßergebnissen für Stoffe aus der Praxis erläutert. Als Bezugstemperatur wird 35° C und als Grenzviskosität für newtonsche Flüssigkeiten 1,3 · 105 mPa · s vorgeschlagen. Für das Penetrometerverfahren werden diesem Grenzwert entsprechende Penetrations-Grenzwerte, die auch für andere Flüssigkeiten gelten, angegeben. Der Penetrometertest stellt einen Kompromiß zur Festlegung einer nicht exakt zu definierenden Grenze dar. Die Messung erfolgt im instationären Bereich und das Meßergebnis ist einer Reihe von Einflußgrößen (wie nicht-newtonsche Viskosität, Fließgrenze, Thixotropie und Elastizität) unterworfen. Troztdem hat sich das Verfahren als auf eine größere Zahl von Stoffen anwendbar erwiesen als andere Verfahren. Es wurde daher auch vom Deutschen Ausschuß für brennbare Flüssigkeiten zur Erprobung empfohlen. Die sich über einen längeren Zeitraum hinziehenden Versuche, die zum Vorschlag des Testverfahrens notwendig waren, wurden von Herrn Ing. B. Jacobs und Frau G. Schmidt mit großer Sorgfalt ausgeführt. Beiden Mitarbeitern sei an dieser Stelle gedankt. |