Zugriffsnummer 36065
Dokumenttyp Konferenzartikel
Peer Review unbekannt
Sprache Deutsch
Titel Prognose von Schalldruckpegeln in Leichtbauten nach DIN EN 12354-5 unter Verwendung der charakteristischen Quellgrößen einer Körperschallquelle
Autor(in); Institution
Vogel, Albert; TU Kaiserslautern, Kaiserslautern, GERMANY
Arnold, Jörg; Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, GERMANY
Kornadt, Oliver; TU Kaiserslautern, Kaiserslautern, GERMANY
Völker, Conrad; Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, GERMANY
Wittstock, Volker; 1.7, Akustik und Dynamik, PTB-Braunschweig
Quelle/Jahr Fortschritte der Akustik : DAGA 2016, Aachen, 42. Jahrestagung für Akustik:(2016), 478 - 481
Availability [DVD-ROM] ; file name: 000412.pdf
Herausgeber(in)
Vorländer, Michael
ISBN 978-3-939296-10-2
Verlag Berlin: Deutsche Gesellschaft für Akustik, DEGA
Konferenzangaben 42. Deutsche Jahrestagung für Akustik, Aachen, 14-17, März, 2016, Deutschland
Zusammenfassung Haustechnische Anlagen in Wohn- und Bürogebäuden können Lärm verursachen. Ein störendes Verhalten von Körperschallquellen ist jedoch nach der Installation meistens nur mit großem Aufwand zu mindern. Es ist daher nicht nur von Vorteil, schon vor der Bau- oder Sanierungsmaßnahme mögliche Folgen der Körperschalleinleitung zu kennen, vielmehr ist die Prognose derart verursachter Geräusche aus bauaufsichtlicher Sicht gefordert. In DIN EN 12354 wird die Problematik der Körperschalleinleitung einer beliebigen Quelle in eine beliebige Empfängerstruktur nur allgemein beschrieben und eine praktische Empfehlung für hinreichend genaue Verfahren zur Quellencharakterisierung fehlt. Zudem lässt sich das Berechnungskonzept für die Schallausbreitung und -abstrahlung nicht ohne weiteres auf Gebäude in Skelett- und Leichtbauweise übertragen, so dass ein uneingeschränkt anwendbares Prognoseverfahren für diese Bauweisen fehlt. Für die Überprüfung einer möglichen Prognose körperschallinduzierter Schalldruckpegel werden die notwendigen charakteristischen Quellgrößen einer exemplarischen Körperschallquelle mit dem Verfahren "Two-Stage-Methode" (TSM) bestimmt. Auf deren Basis wird der Schalldruckpegel im Empfangsraum eines Leichtbauprüfstandes berechnet und anschließend mit tatsächlich gemessenen Schalldruckpegeln verglichen. Dabei wird die Schalldämmung der "aktivierten" Übertragungspfade auf unterschiedliche Weise berücksichtigt (In-Situ-Messung, Berechnung, Bauteilkatalog) und die daraus resultierenden Unterschiede aufgezeigt. Es werden Aussagen getroffen, inwieweit sich das Prognoseverfahren nach DIN EN 12354 in Kombination mit TSM als Schalldruckpegelprognose für Räume in Leichtbauten eignet.

Zitierung

Vogel, A., Arnold, J., Kornadt, O., Völker, C., & Wittstock, V. (2016). Prognose von Schalldruckpegeln in Leichtbauten nach DIN EN 12354-5 unter Verwendung der charakteristischen Quellgrößen einer Körperschallquelle. 42. Deutsche Jahrestagung für Akustik, Aachen, 14-17, März, 2016, Deutschland.

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