| Zugriffsnummer | 33457 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Einführung eines innovativen Sicherheitskonzeptes zur Explosionsdruckentlastung druckfest gekapselter Geräte in die internationale Normung |
| Autor(in); Institution |
Hornig, Julia; 3.7, Grundlagen des Explosionsschutzes, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | 4. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztag:(2015), 13 S. |
| Availability | [Online] |
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| Verlag | Magdeburg: Universität |
| Konferenzangaben | 4. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztag, Magdeburg, 26-27, März, 2015, Deutschland |
| Freie Schlagworte | Zünddurchschlagsichere Explosionsdruckentlastung ; Druckfeste Kapselung ; Normung ; Auswirkungen von Umwelteinflüssen/Umgebungseinflüssen |
| Zusammenfassung | Eine konstruktive Explosionsschutzmaßnahme, die sich über etwa 100 Jahre bewährt hat und deren technologisches Grundprinzip in diesem Zeitraum kaum verändert wurde, ist die Zündschutzart "Druckfeste Kapselung". Ihr bisheriges Schutzkonzept beruht auf massiv ausgelegten Gehäusen und hinreichend kleinen Spaltweiten bei großen Spaltlängen, damit sich eine im Gehäuseinnern auftretende Explosion nicht außerhalb des Gehäuses fortsetzen kann. Inspiriert von der Idee, zukünftig eine wirtschaftlichere und individuellere Produktentwicklung von explosionsgeschützten Geräten zu ermöglichen, wurde die "Druckfeste Kapselung" zum neuen Schutzkonzept der "Zünddurchschlagsicheren Explosionsdruckentlastung" weiterentwickelt. Die Grundlage dafür bildet die konstruktive Integration von als Flammensperren wirkenden permeablen Werkstoffen in die Wände druckfester Gehäuse. Durch sie kann der bei einer Explosion im Innern des Gehäuses entstehende Druck zünddurchschlagsicher entlastet werden, sodass das traditionell hohe und sicherheitstechnisch notwendige Schutzniveau weiterhin gewährleistet bleibt. Anhand der durchgeführten Untersuchungen wird gezeigt, welche Druckreduzierungen mit welchen Werkstoffen erreichbar sind, welche Randbedingungen eingehalten werden müssen, um das geforderte Sicherheitsniveau zu erreichen, und welche Anforderungen sich daraus für die Aufnahme dieses neuen Schutzkonzepts in die Normung ergeben. |