| Zugriffsnummer | 31019 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Strahlenwirkung auf zellulärer Ebene |
| Autor(in); Institution |
Giesen, Ulrich; 6.4, Ionenbeschleuniger und Referenzstrahlungsfelder, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Ionisierende Strahlung in der Medizin. PTB-Mitteilungen: 123 (2013), 2 |
| ISSN | 0030-834X |
| Verlag | Bremen: Fachverl. NW in der Schünemann Verl. GmbH |
| Zusammenfassung | Bei der Anwendung von ionisierender Strahlung in der Medizin gibt es 2 Extreme für die gewünschten Strahlenwirkungen. Zum einem den hoch- Dosis Bereich in der Strahlentherapie, bei dem die Tumorzellen maximal geschädigt werden und abgetötet werden sollen. Und zum anderen den niedrig-Dosis Bereich in der Diagnostik mit Röntgenstrahlen und CT, bei dem im Idealfall keine Strahlenwirkung auf die Zellen gewünscht wird. Beide Extreme werden leider nicht vollständig erreicht. Die maximale Strahlendosis im Tumor wird durch die Nebenwirkungen im umliegenden und ebenfalls durchstrahlten Normalgewebe begrenzt. Durch geschickte Bestrahlungsmethoden und die Auswahl von unterschiedlichen Strahlenqualitäten, locker-ionisierende Gamma- oder Protonenstrahlung oder dichtionisierende Schwerionen- Strahlung, wird versucht die Wirkung im Tumor zu maximieren und im gesunden Gewebe zu minimieren. Es bleibt jedoch außerhalb vom Tumorgewebe ein Bereich mit niedriger Dosis. |