| Zugriffsnummer | 30736 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Akustische Schallquelle für die objektive Untersuchung der auditorischen Wahrnehmung von Infraschall mittels MEG und fMRT |
| Autor(in); Institution |
Kühler, Robert; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
Hensel, Johannes; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Fortschritte der Akustik - DAGA 2014 : proceedings:(2014), 738 - 739 |
| Availability | [CD-ROM] ; file name: 000196.pdf |
| Herausgeber(in) |
Kollmeier, Birger
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| ISBN | 978-3-939296-06-5 |
| Verlag | Berlin: DEGA |
| Konferenzangaben | 40. Deutsche Jahrestagung für Akustik, Oldenburg, 10-13, März, 2014, Deutschland |
| Klassifikationscode | PACS: 43.58.+z ; PACS: 43.64.+r |
| Freie Schlagworte | Infraschall ; MEG ; fMRT ; Hörschwelle ; EARS |
| Zusammenfassung | Geräusche unterhalb von 20Hz werden herkömmlich als Infraschall bezeichnet. Infra bedeutet "unterhalb", in diesem Zusammenhang unterhalb des menschlichen Hörbereiches (ca. 20Hz - 20kHz). Es existiert jedoch keine feste untere Hörgrenze, vielmehr verringert sich die Empfindlichkeit des auditorischen Systems mit kontinuierlich abfallender Frequenz. Es ist schon lange bekannt, dass der Mensch in der Lage ist Infraschall unter anderem mit dem Gehör wahrzunehmen. Die Mechanismen dieser Wahrnehmung sind jedoch nicht genau geklärt. Das europäische Metrologie-Forschungsprojekt "EARS" geht unter anderem der Frage nach, wie und unter welchen Bedingungen die Wahrnehmung von Infraschall über das menschliche Ohr erfolgt. Für die objektive Untersuchung der auditorischen Verarbeitung mithilfe bildgebender Verfahren (Magnetoencephalographie und funktioneller Magnetresonanztomographie) wurde eine kompatible Infraschall-Quelle entwickelt, die zum Vergleich auch zur Bestimmung von Hörschwellen eingesetzt wird. Die Quelle basiert auf einem elektrodynamischen Lautsprecher mit starkem Magnetantrieb und ist in der Lage, hohe Schalldruckpegel in Kombination mit sehr geringen harmonischen Verzerrungen im zu untersuchenden Frequenzbereich (2Hz<ƒ<125Hz) zu erzeugen. Zur Vermeidung von elektromagnetischen Störungen wird die Quelle außerhalb des Erfassungsbereiches der bildgebenden Sensoren platziert und die Schalldarbietung erfolgt über einen Schlauch. In diesem Beitrag werden das Konstruktionsprinzip und Messungen der Hörschwelle bis zu einer unteren Frequenz von 2Hz zur Erprobung und Validierung der Infraschall-Quelle vorgestellt. |