| Zugriffsnummer | 28465 |
| Dokumenttyp | Bericht |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Aktualisierung des bauaufsichtlich eingeführten Bauteilkataloges der DIN 4109, Teil Skelettbau |
| Autor(in); Institution |
Bietz, Heinrich; 1.7, Akustik und Dynamik, PTB-Braunschweig
Wittstock, Volker; 1.7, Akustik und Dynamik, PTB-Braunschweig
Scholl, Werner; 1.7, Akustik und Dynamik, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | (2013), 62 S. |
| Schriftenreihe | Bauforschung: T 3290 |
| ISBN | 978-3-8167-8864-5 |
| Verlag | Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag |
| Zusammenfassung | Ziel des Forschungsvorhabens Im Rahmen der europäischen Harmonisierung wird zurzeit die Norm DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" grundlegend überarbeitet. Diese Norm enthält auch einen in der alten Fassung bauaufsichtlich eingeführten "Bauteilkatalog", der für gängige Bauweisen und Bauteile Schalldämmwerte aufführt, die ohne individuelle Prüfung zum Nachweis ausreichenden Schallschutzes verwendet werden dürfen. Für den Skelettbau (mit Gipsplatten beplankte Metallständer) müssen die Werte aus der jetzigen DIN 4109 überprüft und ggf. geändert werden, da die Gipsplatten durch Weiterentwicklungen geändertes schalltechnisches Verhalten aufweisen. Bisher wurde dieser Tatsache nur begrenzt Rechnung getragen. Weiterhin muss als problematisch erachtet werden, dass sich die Herkunft der in DIN 4109 aufgeführten Werte nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehen lässt. Es wurde deshalb in einem Arbeitskreis des zuständigen Normungsausschusses vorgeschlagen, im Rahmen eines Forschungsvorhabens stichprobenartig die Schalldämm-Maße der Tabellen 31 und 32 (Längsdämmung von Metallständerwänden und Vorsatzschalen in verschiedenen Konstruktionsvarianten) nachzumessen. Weiterhin wurden von der Gipsindustrie Prüfberichte über die Messung von Gipskarton-Ständerwänden zur Verfügung gestellt, deren Verwendbarkeit für einen überarbeiteten Bauteilkatalog überprüft werden sollte. Letztlich wurden vergleichende Prognoserechnungen durchgeführt. Das Projekt wurde von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt koordiniert, die Messungen wurden vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik durchgeführt. Ergebnisse des Forschungsvorhabens -Für die Längsdämmung von Metallständerwänden mit durchlaufender Innenschale, auch mit einem Trennschnitt im Anschlussbereich, haben sich die alten Tabellenwerte weitestgehend bestätigt. Für den Fall der unterbrochenen Innenschale haben sich dagegen Diskrepanzen ergeben, die im Rahmen des Forschungsvorhabens nicht abschließend geklärt werden konnten. Hier sind ggf. weitere Untersuchungen erforderlich. -Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde ein Normenvorschlag erarbeitet, die die unterbrochene Variante nicht mehr expliziert enthält, aber deren Anwendung ermöglicht. -Für die Längsdämmung von Massivwänden mit vollständig unterbrochener, freistehender Vorsatzschale liefert die Prognose nach E DIN 4109.x eine sichere und vernünftige Abschätzung der Längsdämmung. Es wird daher empfohlen, das Prognoseverfahren bei derartigen Konstruktionen anzuwenden. -Für angesetzte und freistehende, durchlaufende Vorsatzschalen wurde ein Normenvorschlag erarbeitet, der teilweise die alten Tabellenwerte übernimmt. Zur Sicherheit wird für alle Ausführungen ein Trennschnitt verlangt. -Die erarbeiteten Normenvorschläge wurden in das entsprechende Normungsgremium eingebracht. Gefördert vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) P 52-5-5.104-1371/11 |