| Zugriffsnummer | 28252 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Wirkungsgradbestimmung und Messunsicherheiten an elektrischen Antrieben |
| Autor(in); Institution |
Lehrmann, Christian; 3.7, Zündquellensicherheit, PTB-Braunschweig
Dreger, Uwe; 3.7, Zündquellensicherheit, PTB-Braunschweig
Lienesch, Frank; 3.7, Zündquellensicherheit, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | SPS IPC DRIVES: 2012 (2012), 49 - 58 |
| Herausgeber(in) |
Frey, Georg; Universität des Saarlandes, Saarbrücken, GERMANY
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| ISBN | 978-3-8007-3464-1 |
| Verlag | Berlin [u.a.]: VDE-Verlag |
| Konferenzangaben | SPS/IPC/DRIVES 2012, Nürnberg, 27-29, November, 2012, Deutschland |
| Freie Schlagworte | Wirkungsgrad ; Elektrischer Antrieb ; Motor ; Asynchronmaschine ; Frequenzumrichter ; Explosionsschutz ; Zündquelle ; Erhöhte Sicherheit |
| Zusammenfassung | Im Zuge steigender Kosten für die elektrische Energie und andere Energieträger sowie knapper werdender Ressourcen gewinnt das Thema „Energieeffizienz“ auch aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit im industriellen Umfeld einen immer größeren Stellenwert. Ein wichtiger Baustein stellt hierbei auch die elektrische Antriebstechnik dar, die den überwiegenden Teil des Stromverbrauches im industriellen Umfeld ausmacht. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass EU-Vorgaben für energiebetriebene Produkte zukünftig leistungsabhängige Mindestwirkungsgrade für innerhalb der EU in Verkehr gebrachte Induktionsmaschinen fordern, kommt der Wirkungsgradbestimmung an elektrischen Antrieben einer immer größeren Bedeutung zu. Es zeigte sich bei den bisher untersuchten Maschinen verschiedener Baugrößen, dass sich zwischen den rechnerisch ermittelten und messtechnisch bestimmten Zusatzverlusten teilweise deutliche Abweichungen ergeben, die auch Auswirkungen auf den berechneten Maschinenwirkungsgrad haben. In fast allen Fällen führte dieses zu einer Verschlechterung des Maschinenwirkungsgrades gegenüber der messtechnischen Bestimmung der Restverluste, die bei einigen Maschinen beobachtete „Verbesserung“ des Wirkungsgrades ist sehr gering und liegt im Bereich der auftretenden Messunsicherheiten, kann aber durchaus über die IE-Klassifizierung des Motors entscheiden. Dieser Punkt sowie die Wirkungsgradbestimmung kompletter Antriebssysteme werden auch Gegenstand weitergehender wissenschaftlicher Untersuchungen sein. Es ist daher für den Motorhersteller bei der Wirkungsgradbestimmung durchaus lohnend, den zusätzlichen Aufwand für die messtechnische Bestimmung der Zusatzverluste zu investieren. |