| Zugriffsnummer | 27518 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Audiometrie mit reinen Tönen und schmalbandigen Testsignalen: Kalibrierung und Messunsicherheiten |
| Übersetzungstitel | Audiometry with pure-tone and narrow-band test signals: Calibration and measurement uncertainties |
| Autor(in); Institution |
Schmidt, Jan-Henning; 1.7, Akustik und Dynamik, PTB-Braunschweig
Blau, Matthias; Jade Hochschule, Institut für Hörtechnik und Audiologie, Oldenburg, GERMANY
Fedtke, Thomas; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Zeitschrift für Audiologie: 51 (2012), 2, 73 - 81 |
| ISSN | 1435-4691 (PRINT) |
| Verlag | Heidelberg: Median Verlag |
| Freie Schlagworte | Audiometrie ; Bezugshörschwellen ; Kalibrierung ; Messunsicherheiten |
| Zusammenfassung | Das vorliegende Tutorial behandelt die Kalibrierung von Reintonaudiometern und nimmt hierfür Bezug auf die aktuellen Normen; dort sind unter anderem die Bezugshörschwellen sowie Anforderungen an die Messumgebung und an die audiometrischen Geräte festgelegt. Die zur Kalibrierung von Reintonaudiometern relevanten Normen werden in einer Übersicht dargestellt. Hinsichtlich der Präsentation der Töne wird auf Kopfhörer, Freifeld, Diffusfeld und Einsteckhörer eingegangen. Die Darstellung der Bezugswerte als Äquivalente Bezugschwellenschalldruckpegel (RETSPL) und die zugehörigen Kalibrierverfahren werden für alle erwähnten Präsentationsarten beschrieben. Neben den in den Normen festgelegten Audiometrieverfahren, wie z.B. der manuell gesteuerten Hörschwellenbestimmung oder der Hörschwellenmessung mit automatisch registrierendem Audiometer werden zusätzlich die vor allem in der Forschung angewandten "Alternative forced choice"- Verfahren beschrieben. Am Ende des Tutorials werden die Unsicherheiten, die bei der messtechnischen Bestimmung der Hörschwelle auftreten, behandelt. In einem Anhang der DIN EN ISO 8253-1 werden Unsicherheitskomponenten aufgelistet, und es wird eine Abschätzung der zu erwartenden Messunsicherheiten angegeben. Im Vergleich dazu werden die Ergebnisse zweier Forschungsarbeiten diskutiert, in denen unter anderem die Wiederholgenauigkeit der Hörschwellenbestimmung untersucht wurde. Diese haben ergeben, dass die interindividuellen Streuungen der Gehörgangsgeometrie zu einer mit der Frequenz ansteigenden Unsicherheit der Hörschwellenbestimmung führen. Ein Bezug der individuellen Hörschwelle auf den individuellen Trommelfellschalldruck (und nicht auf mittlere Bezugshörschwellen) würde eine genauere Bestimmung der Hörschwelle erlauben. Die Bestimmung oder Schätzung des Trommelfellschalldrucks ist jedoch immer noch Forschungsgegenstand. |