| Zugriffsnummer | 27332 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Englisch ; Deutsch |
| Titel | Reference measurement procedures for the accurate determination of cell concentrations: present status and future developments |
| Übersetzungstitel | Referenzmessverfahren für die genaue Bestimmung von Zellkonzentrationen: Status und zukünftige Entwicklungen |
| Autor(in); Institution |
Kammel, Martin; 8.3, Biomedizinische Optik, PTB-Berlin
Kummrow, Andreas; 8.3, Biomedizinische Optik, PTB-Berlin
Neukammer, Jörg; 8.3, Biomedizinische Optik, PTB-Berlin
|
| Quelle/Jahr | LaboratoriumsMedizin: 36 (2012), 1, 25 - 35 |
| ISSN | 0342-3026 (PRINT) ; 1439-0477 (ONLINE) |
| DOI | |
| Verlag | Berlin: de Gruyter |
| Freie Schlagworte | Blutzellkonzentration ; Durchflusszytometrie ; Koizidenzkorrektur ; Messunsicherheitsanalyse ; Nationale Normalmesseinrichtung ; Referenzmessverfahren ; Verdünnungsreihe |
| Zusammenfassung | Die genaue Bestimmung von Zellkonzentrationen ist von großem Nutzen bei der Diagnose und Therapiekontrolle, zum Beispiel in der Hämatologie, Immunologie und Transfusionsmedizin. Die Vergleichbarkeit der Messergebnisse innerhalb eines Labors und zwischen den Laboratorien ist unverzichtbar für die Patientensicherheit. Zur Bestimmung des sogenannten “vereinbarten Wertes” einer Messgröße, der für intra- und inter-Labor-Vergleiche benötigt wird, und um eine Rückführungskette zu dem internationalen SI-Einheitensystem zu etablieren, benötigt man ein primäres Referenz-Messverfahren, das per Definition sowohl eine vollständige Analyse der Einflussgrößen und Störfaktoren als auch eine vollständige Messunsicherheitsbetrachtung enthalten muss. In diesem Beitrag beschreiben wir eine primäre Referenz-Messmethode zur Bestimmung der Konzentrationen von Erythrozyten, die auf dem durchflusszytometrischen Nachweis von Zellen durch Impedanzmessungen beruht. Um die von instrumentellen Parametern und von Eigenschaften der Probe abhängigen Zählverluste durch zufällige Koinzidenzen zu berücksichtigen, werden Verdünnungsreihen untersucht. Der Referenzmesswert der Zellkonzentration wird dabei durch Extrapolation auf verschwindenden Volumenanteil der Probe in der Messsuspension bestimmt. Für Erythrozyten und Leukozyten werden Messunsicherheiten von etwa 0.75% und 2% erreicht. Zukünftige Entwicklungen sind auf die Erweiterung der für die Zählung roter und weißer Blutzellen validierten Verfahren um immunologische Färbemethoden und mikroskopische Methoden gerichtet. |