Zugriffsnummer 23751
Dokumenttyp Konferenzartikel
Sprache Deutsch
Titel Untersuchung der Oberflächenextraktion industrieller CT am Beispiel sphärischer Formelemente
Autor(in); Institution
Neukamm, Marko; 5.3, Koordinatenmesstechnik, PTB-Braunschweig
Bartscher, Markus; 5.3, Koordinatenmesstechnik, PTB-Braunschweig
Hilpert, Uwe; Wenzel Volumetrik GmbH, Singen, Hohentwiel, GERMANY
Ehrig, Karsten; Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, GERMANY
Goebbels, Jürgen; Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, GERMANY
Staude, Andreas; Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, GERMANY
Quelle/Jahr ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung : DGZfP-Jahrestagung 2009 Zerstörungsfreie Materialprüfung:(2009)
Availability [CD-ROM] ; file name: p13.pdf
ISBN 978-3-940283-16-0
Verlag Berlin: DGZfP
Konferenzangaben DGZfP Jahrestagung 2009, Münster, 18-20, Mai, 2009, Deutschland
Freie Schlagworte Koordinatenmessgerät ; CT ; CT-Messsystem ; Computertomographie
Zusammenfassung Zur Bestimmung von Kenngrößen werden bei Koordinatenmessgeräten (KMG) Prüfkörper eingesetzt. Aufbauend auf der DIN EN ISO 10360 Normenreihe werden in der VDI/VDE Richtlinienreihe 2617 hierzu Kenngrößen beschrieben, z.B. die Antastabweichung Form PF. Angelehnt an die VDI/VDE Richtlinie 2617 Blatt 6.1 und 6.2 für optische KMG wird im VDI/VDE-GMA Fachausschuss 3.33 eine Richtlinie zur Bestimmung von Kenngrößen für CT-Messsysteme erstellt. Die Ermittlung der Antastabweichung Form PF soll auch für die CT an sphärischen Formelementen durchgeführt werden. Anhand dieser Messung können industrielle CT-Messsysteme auch hinsichtlich der Qualität der Oberflächenextraktion untersucht werden. Geeignete Prüfkörper sind u.a. der für die Bestimmung von Kenngrößen entwickelte Kugelkalottenwürfel (KKW) aus Titan, aber auch einzelne Kugelnormale. Die Untersuchungen zeigen, dass sphärische Formelemente sich gut für die normgerechte Bestimmung von Antastabweichungen von CT-Messsystemen eignen. Der KKW ist für eine allgemeinere Betrachtung der Eigenschaften der Oberflächenextraktion geeignet. Für eine Ursachenanalyse von Messabweichungen sind zusätzliche Messungen notwendig. An einzelnen sphärischen Formelementen können detaillierte Untersuchungen im Aufnahmevolumen hinsichtlich einzelner Einflüsse durchgeführt werden, wobei glatte Kugeln bessere Ergebnisse zeigen. Polartefakte verschlechtern die Formmesseigenschaften durch die streifende Erfassung des Pols in den Projektionen signifikant. Können diese Probleme gelöst werden, erscheinen Formmesseigenschaften der CT von 0,25 der Voxelgröße realistisch.

Zitierung

Neukamm, M., Bartscher, M., Hilpert, U., Ehrig, K., Goebbels, J., & Staude, A. (2009). Untersuchung der Oberflächenextraktion industrieller CT am Beispiel sphärischer Formelemente. DGZfP Jahrestagung 2009, Münster, 18-20, Mai, 2009, Deutschland.

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