Zugriffsnummer 23229
Dokumenttyp Konferenzartikel
Sprache Deutsch
Titel Nachweis von Infraschall im auditorischen Kortex durch fMRT-Untersuchung
Autor(in); Institution
Scholz, Günther; Charité Campus Mitte, HNO-Klinik, Berlin, GERMANY
Dommes, Esther; Charité Berlin, Neuroradiologie, Berlin, GERMANY
Hensel, Johannes; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
Quelle/Jahr Deutsche Gesellschaft für Audiologie: 12. Jahrestagung:(2009)
Availability [CD-ROM] ; file name: Scholz_G.pdf
ISBN 3-9809869-9-3
Verlag Oldenburg: Dt. Ges. für Audiologie
Konferenzangaben Deutsche Gesellschaft für Audiologie: 12. Jahrestagung, Innsbruck, 11-14, März, 2009, Österreich
Klassifikationscode PACS: 43.50.+y ; PACS: 43.64.+r ; PACS: 43.80.+p
Freie Schlagworte Infraschall ; auditorischer Kortex ; fMRT
Zusammenfassung Einleitung: Mit modulierten DPOAE konnten wir bei Normakusis nachweisen, dass Infraschall sich direkt auf die Funktion der Kochlea auswirkt. Dabei stellte sich die Frage, ob Infraschall auch im auditorischen Kortex nachweisbar ist. Methode: 17 hörgesunde Frauen wurden im funktionellen MRT (Siemens, 1,5T Scanner) mit und ohne akustische Stimuli untersucht. Überschwellige und schwellennahe Tonbursts von 500Hz und 12Hz wurden dabei über einen 12 m langen Silikonschlauch durch den Gehörschützer und mit Olive monaural im Gehörgang appliziert. Die Geräusche im MRT wurden mit und ohne Stimuli mit einem optischen Mikrofon (Sennheiser, MO2000) und Lichtwellenleiter im Gehörschützer gemessen und offline spektral analysiert. Nach der Auswertung mit Brain-Voyager konnten die funktionellen und anatomischen MRT-Daten fusioniert werden. Ergebnis: Die Untersuchungen von 5 Probandinnen führten wegen Bewegungsartefakten zum Ausschluss, so dass die Daten von 12 von 17 in einer GLM-Studie integriert wurden. Signifikante Aktivierungen durch die Stimulation von 500Hz- und 12Hz-Bursts konnten im Gyrus temporalis transversus und in assoziierten Hirnarealen bei dieser Testgruppe nachgewiesen werden. Diskussion: Da Infraschallquellen als mögliche Ursachen für die Multisystemerkrankung Vibroacoustic disease (VAD) angesehen werden, könnte das hier untersuchte Kollektiv als Kontrollgruppe für die fMRT-Untersuchung mit Applikation von Infraschall bei VAD-Patienten dienen. Literatur: Hensel, Scholz, Hurttig, Mrowinski, Janssen (2007): Impact of infrasound on the human cochlea. Hear Res 233, 67-76.

Zitierung

Scholz, G., Dommes, E., & Hensel, J. (2009). Nachweis von Infraschall im auditorischen Kortex durch fMRT-Untersuchung. Deutsche Gesellschaft für Audiologie: 12. Jahrestagung, Innsbruck, 11-14, März, 2009, Österreich.

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