Zugriffsnummer 22732
Dokumenttyp Zeitschriftenartikel
Sprache Deutsch
Titel Optische Uhren : Zeitmessung mit kalten Atomen und Laserlicht
Autor(in); Institution
Peik, Ekkehard; 4.4, Zeit und Frequenz, PTB-Braunschweig
Sterr, Uwe; 4.3, Quantenoptik und Längeneinheit, PTB-Braunschweig
Quelle/Jahr Physik in unserer Zeit: 39 (2008), 6, 288 - 294
ISSN 0031-9252
DOI
Verlag Weinheim: Wiley-VCH
Freie Schlagworte Zeitmessung ; Frequenzkamm ; Metrologie ; Einzelionen-Uhr ; Optische Gitteruhr ; Ionenfalle ; optische Gitter ; hochstabiler Laser ; Sekunde
Zusammenfassung Optische Uhren nutzen die Anregung optischer Übergänge in neutralen Atomen oder Ionen. Deren Übergangsfrequenz liegt bei etwa 1015 Hz, also fünf Größenordnungen oberhalb der Gigahertz-Schwingungen heutiger Atomuhren. Das erlaubt eine bis zu tausendmal präzisere Zeitmessung. Für die Genauigkeit ist es entscheidend, dass der Uhrenübergang eine schmale Linienbreite besitzt und seine Frequenz nicht verschoben wird. Dazu müssen die Atome oder Ionen möglichst ungestört und genau lokalisiert sein. Deshalb basiert ein Uhrentyp auf einem kalten Ion in einer Paul-Falle, ein anderer Uhrentyp arbeitet mit vielen kalten Neutralatomen in optischen Gittern. Der Metrologie sollen optische Uhren zunächst als sekundäre Realisierung der Sekunde dienen. Derzeit ermöglichen sie bereits Frequenzmessungen mit 17 Stellen Genauigkeit.

Zitierung

Peik, E. & Sterr, U. (2008). Optische Uhren : Zeitmessung mit kalten Atomen und Laserlicht. Physik in unserer Zeit, 39(6), 288–294. https://doi.org/10.1002/piuz.200801179

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