| Zugriffsnummer | 21124 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | "Gemischtes Doppel" erlaubt |
| Autor(in); Institution |
Lehrmann, Christian; 3.7, Zündquellensicherheit, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Computer und Automation: 2007 (2007), 8, 109 - 113 |
| ISSN | 1615-8512 |
| Verlag | Poing: WEKA-Fachzeitschriften-Verlag |
| Freie Schlagworte | Umrichtergespeiste Antriebe ; Explosionsschutz ; Erhöhte Sicherheit ; ATEX ; Motorschutz |
| Zusammenfassung | Umrichtergespeiste Antriebe dringen aufgrund der mit ihrem Einsatz verbundenen Energieeinsparpotentiale in immer größere Einsatzbereiche in der industriellen Anwenderpraxis vor. Auch in explosionsgefährdeten Bereichen steigt deren Anteil, so dass dem Prüf- und Zertifizierungsaufwand eine immer größere Bedeutung zukommt. Bezüglich der mechanischen Ausführung lassen sich Motoren in der Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit" in der Regel deutlich kostengünstiger fertigen als Motoren der Zündschutzart "Druckfeste Kapselung". Der Prüfaufwand war hier jedoch in der Vergangenheit erheblich höher als bei der Druckfesten Kapselung, da Motor und Umrichter nur in Kombination geprüft werden konnten, die Anpassungsmöglichkeiten durch den Betreiber daher stark eingegrenzt waren. Bei Reparaturen konnten in der Vergangenheit Motor und Umrichter nur durch baugleiche Teile ersetzt werden, ansonsten war eine neue Prüfung des Antriebssystems nötig. Diese Forderung resultiert aus der Norm EN 60079-7, Abs. 5.2.4.6. Daher bestand insbesondere von Seiten der Betreiber der Wunsch, hier Möglichkeiten für eine Vereinfachung zu untersuchen, wobei das Sicherheitsniveau keinesfalls abgesenkt werden sollte. Dieser Ansatz wird in diesem Beitrag näher beleuchtet, wobei der Schwerpunkt auf dem neuen Zulassungskonzept für frequenzumrichtergespeiste Antriebe liegt, bei dessen Anwendung eine feste Kopplung Motor - Umrichter auch bei der Zündschutzart "Erhöhte Sicherheit" nicht mehr erfolgt. |