Zugriffsnummer 20722
Dokumenttyp Konferenzartikel Freier Zugang
Peer Review unbekannt
Sprache Deutsch
Titel Quantifizierung von magnetischen Nanopartikeln für die Tumortherapie
Autor(in); Institution
Alexiou, Christoph; HNO-Klinik Erlangen, GERMANY
Seliger, Christian; HNO-Klinik Erlangen, GERMANY
Jurgons, Roland; HNO-Klinik Erlangen, GERMANY
Wiekhorst, Frank; 8.2, Biosignale, PTB-Berlin
Trahms, Lutz; 8.2, Biosignale, PTB-Berlin
Iro, Heinrich; HNO-Klinik Erlangen, GERMANY
Quelle/Jahr GMS current posters in otorhinolaryngology, head and neck surgery: 3 (2007), Doc92
ISSN 1865-1038
URL
Verlag Düsseldorf: German Medical Science
Konferenzangaben 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, München, 16.-20. Mai 2007, Germany
Klassifikationscode PACS: 87.57.-s
Freie Schlagworte Magnetorelaxometry ; magnetic nanoparticle ; quantification ; magnetic drug targeting
Zusammenfassung Magnetische Nanopartikel (MNP) werden in der Medizin sowohl in vitro als auch in vivo verwendet.Beim Magnetischen Drug Targeting werden diese Partikel, an die ein Chemotherapeutikum gebunden ist, als Wirkstoffträger genutzt und dienen als Carriersystem, indem sie durch den fokussierten Einsatz externer Magnetfelder nach Applikation in bestimmten Körperkompartimenten angereichert werden können. Diese Therapieform führte im Tiermodell zu kompletten und nebenwirkungsfreien Tumorremissionen. Ziel dieser Studie war es, die Biodistribution der magnetischen Nanopartikel zu erfassen und zu quantifizieren. Bei tumortragenden Kaninchen (VX2-Plattenepithelkarzinom, n=6) erfolgte die intarvenöse bzw. intraarterielle Applikation von Chemotherapeutika-beladenen Nanopartikeln unter simultanem Anlegen und Fokussierung eines externen Magnetfeldes über der Tumorregion. Nach Opferung der Tiere wurden die einzelnen Organstrukturen (Tumor, Leber, Lunge, Milz) asserviert und mit der Methode der Magnetrelaxometrie auf ihren Gehalt an MNP quantifiziert. Hierbei dienten hochempfindliche supraleitende Quanteninterferometer (SQUIDS) als Sensoren, die das Relaxationssignal der Partikel nach kurzer Aufmagnetisierung erfassen. Nach intravenöser Applikation war die Relaxationsamplitude im Tumor mit 0.08pT (piko Tesla) wesentlich kleiner als in der Leber (49pT-58pT), Lunge (1,9pT-3,19pT) und der Milz (2,81pT-5,09pT). Nach intraarterieller Applikation war die Relaxationsamplitude im Tumor signifikant höher als nach intravenöser Applikation. Mit Hilfe der Magnetrelaxometrie ist eine Quantifizierung von magnetischen Nanopartikeln möglich, die für eine spätere Anwendung bei Tumorpatienten gerade im Hinblick auf eine Therapiekontrolle von Bedeutung sein kann. Unterstützt durch: DFG (AL 552/2), Margarete Ammon Stiftung München
Kostenfreier Zugang Freier Zugang

Zitierung

Alexiou, C., Seliger, C., Jurgons, R., Wiekhorst, F., Trahms, L., & Iro, H. (2007). Quantifizierung von magnetischen Nanopartikeln für die Tumortherapie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, München, 16.-20. Mai 2007, Germany.

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