| Zugriffsnummer | 20508 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Einfluss von Raumgeometrie und Schallabsorption auf die Schalldämmung |
| Autor(in); Institution |
Sommerfeld, Marc Pascal; 1.7, Angewandte Akustik, PTB-Braunschweig
Wittstock, Volker; 1.7, Angewandte Akustik, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Fortschritte der Akustik - DAGA 2007 : 33. Jahrestagung für Akustik:(2007), 733 - 734 |
| Availability | [CD-ROM] ; file name:data\\articles\\ 000075.pdf |
| Herausgeber(in) |
Mehra, Schew-Ram
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| ISBN | 978-3-9808659-3-7 |
| Verlag | Berlin: Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. |
| Konferenzangaben | 33. Deutsche Jahrestagung für Akustik, Stuttgart, 19-22, März, 2007, Deutschland |
| Zusammenfassung | Die Schalldämmung von Wänden ist abhängig von der modalen Struktur der beteiligten Luft- und Körperschallfelder. Um diese Effekte und deren Auswirkungen auf die Bestimmung des Schalldämm-Maßes zu untersuchen, wurden im Rahmen eines vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) geförderten Projektes Modellmessungen an einem nebenwegsfreien Modellprüfstand im Maßstab 1:8 durchgeführt. Durch eine verschiebbare Rückwand im Prüfstand wurden Variationen des Luftschallfelds erreicht und somit der Einfluss der Raumgeometrie auf die Schalldämmung analysiert. Als Prüflinge dienten zwei Bauteile (biegesteif und biegeweich), die in verschiedenen Geometrien untersucht wurden. Bei der ersten Geometrie sind Sende- und Empfangsraum unterschiedlich groß (Prüfstandsgeometrie). Die zweite beinhaltet nahezu identisch große Prüfräume, was der tatsächlichen Situation in Gebäuden entspricht (Baugeometrie). Die dritte Prüfstandsgeometrie stellt einen Sonderfall der zweiten dar, bei der die Raumtiefe so gewählt wurde, dass über die Luftschallwellenlänge genau eine Eigenschwingung des Trennbauteils angeregt wird (Spezialgeometrie). Es konnte gezeigt werden, dass die Wiederholstandardabweichung in den Prüfstandsgeometrien übliche Werte annimmt. Biegeweiche sowie biegesteife Bauteile zeigen in den Baugeometrien gegenüber den Prüfstandsgeometrien durchweg schlechtere Schalldämm-Maße. Zwischen den Einzahlkennwerten dieser beiden Geometrien liegt eine Differenz von 1 dB. Bei tiefen Frequenzen ergab sich in allen untersuchten Geometrien eine signifikante Erhöhung der gemessenen Standardabweichung der Luftschalldämm-Maße. Innerhalb der Spezialgeometrie konnte man beobachten, dass die Schalldämmung in diesem Fall deutlich schlechter ausfällt und unterhalb der Koinzidenzfrequenz nochmals stark einbricht. |