| Zugriffsnummer | 20169 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Bestimmung der Unsicherheit von Messungen mit KMG - Status und Ausblick |
| Autor(in); Institution |
Schwenke, Heinrich; 5.3, Koordinatenmesstechnik, PTB-Braunschweig; Etalon AG, Vorstand, Braunschweig, GERMANY
Franke, Matthias; 5.3, Koordinatenmesstechnik, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | PTB-Mitteilungen: 117 (2007), 4, 363 - 371 |
| ISSN | 0030-834X |
| DOI | |
| Verlag | Bremerhaven: Wirtschaftsverl. NW |
| Freie Schlagworte | Messungen ; Messunsicherheit ; KMG |
| Zusammenfassung | Richtige und zuverlässige Messungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Industrieproduktion. Mit Messungen lassen sich arbeitsteilige Produktionsverfahren realisieren, die Funktionszuverlässigkeit von Erzeugnissen garantieren und festgelegte Fertigungstoleranzen überprüfen. Ein Qualitätsmerkmal einer Messung ist deren Messunsicherheit. Sie kennzeichnet die der Messgröße zugeordnete Streuung der Messwerte, die sich aus der immer vorhandenen Unvollkommenheit der Messmittel, der Umgebungsbedingungen und des Messprozesses ergibt. Der Messunsicherheit kommt bei der Auswahl von Messgeräten, bei der Festlegung von geometrischen Produktspezifikationen, bei der Prozesslenkung und bei der Wareneingangs- und -ausgangsprüfung eine besondere Bedeutung zu. Die Unkenntnis der Messunsicherheit führt zur Festlegung zu kleiner Toleranzen, zur Fertigung von fehlerhaften Teilen und Ausschuss sowie zur Freigabe bzw. Annahme von mangelhaften Erzeugnissen. Nur bei Kenntnis der Messunsicherheit kann also das Risiko der Nichtübereinstimmung mit gestellten Forderungen realistisch eingeschätzt werden. Zunehmend wird die Angabe der Messunsicherheit auch in Normen und Richtlinien gefordert. In der DIN EN ISO 9001 in Kapitel 4.11 heißt es beispielsweise hierzu: "Prüfmittel müssen in eine Weise benutzt werden, die sicherstellt, dass die Messunsicherheit bekannt ist." |