| Zugriffsnummer | 18493 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Peer Review | unbekannt |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Ultraschallintensitätsmessung an Sonographiegeräten mithilfe eines kalibrierten thermoakustischen Sensors |
| Autor(in); Institution |
Wilkens, Volker; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
Reimann, Hans-Peter; 1.6, Schall, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Fortschritte der Akustik - DAGA 2005:(2005), 783 - 784 |
| Availability | [CD-ROM] ; file name: 000031.pdf |
| Herausgeber(in) |
Fastl, Hugo
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| ISBN | 3-9808659-1-6 |
| Verlag | Berlin: Deutsche Gesellschaft für Akustik |
| Konferenzangaben | 31. Deutsche Jahrestagung für Akustik, DAGA '05, München, 14-17, März, 2005, Deutschland |
| Zusammenfassung | Die Messung der Schallabgabe von diagnostischen Ultraschallgeräten ist im Hinblick auf die Patientensicherheit von großer Bedeutung. Die Bestimmung der örtlichen, zeitlich gemittelten Ultraschallintensität durch Hydrophonmessungen erfordert insbesondere bei den kombinierten Bildgebungsmodi moderner Sonographiegeräte mit sehr komplizierten Impulssendefolgen einen hohen technischen Aufwand. Um alle zur Gesamtintensität am Messort beitragenden Ultraschallwellen zu erfassen, müssen komplizierte Synchronisationsmethoden verwendet werden und es ist ein genauer Einblick in die Einzelheiten der Arbeitsweise des individuellen Sonographiegerätes notwendig, der üblicherweise nur dem Hersteller möglich ist. Thermoakustische Sensoren stellen hier eine deutlich weniger aufwändige Alternative zur Intensitätsbestimmung dar. Aufgrund des thermischen Messprinzips entfällt hier die Notwendigkeit der Synchronisation auf einzelne Impulse und Impulsfolgen, da die Sensoren inhärent eine zeitliche Mittelung über alle einfallenden Schallereignisse durchführen. Um mit dem entwickelten thermoakustische Messverfahren quantitative Intensitätsmessungen an Sonographiegeräten durchführen zu können, wird zunächst eine Kalibrierung in einem speziell entwickelten Substitutionsverfahren durchgeführt. Die Kalibrierung erfolgt im Frequenzbereich von 1 bis 9 MHz, wodurch der wichtigste Bereich der üblicherweise in der Sonographie verwendeten Mittenfrequenzen abgedeckt wird. Die ermittelte Übertragungsfunktion gibt die im Sensor erzeugte Temperaturerhöhung pro einfallender Schallintensität an. Ein auf diese Weise charakterisierter Sensor wird zur Schallintensitätsmessung an einem konventionellen Sonographiegerät eingesetzt. Die Ergebnisse für einfache Impulssendefolgen werden mit denen aus Hydrophonmessungen verglichen und es zeigt sich eine gute Übereinstimmung, wenn der räumliche Mittelungseffekt des verwendeten thermoakustischen Sensors berücksichtigt wird. |