Zugriffsnummer 17184
Dokumenttyp Zeitschriftenartikel
Sprache Deutsch
Titel Untersuchungen zur Druckentlastung von Deflagrationen in Rohren
Autor(in); Institution
Förster, Hans; 3.4, Grundlagen des Explosionsschutzes, PTB-Braunschweig
Kersten, Christoph; 3.7, Zündquellensicherheit, PTB-Braunschweig
Quelle/Jahr Technische Überwachung: 45 (2004), 11/12, 14 - 17
ISSN 1434-9728
Verlag Düsseldorf: Springer-VDI-Verlag
Freie Schlagworte Rohrdeflagrationen ; Explosionsdruckentlastung ; Flammenausbreitung
Zusammenfassung Druckentlastungseinrichtungen werden in Rohrleitungen und Silos eingesetzt, um die Auswirkungen von Explosionen (Deflagrationen) zu minimieren. Durch die Druckentlastung soll der Übergang von einer Deflagration zur Detonation vermieden werden. Es wurden Druckentlastungen von Deflagrationen in Stahlrohren mit einem Durchmesser D = 300 mm und einer Länge L = 40 · D untersucht. In einem um den Faktor 3,75 verkleinerten Aufbau aus transparenten Kunststoffrohren wurden die Flammenausbreitung mit einer Hochgeschwindigkeitskamera zeitaufgelöst verfolgt und der Zeitpunkt des Öffnens der Druckentlastung und Weg-Zeit-Profile aufgenommen. Es wurden bis zu drei Druckentlastungsflächen an unterschiedlichen Positionen eingesetzt. Neben der Position wurde der Einfluss des statischen Berstdrucks der Membranen der Druckentlastungsflächen bestimmt. Druckentlastungsflächen mit niedrigem Berstdruck begrenzen effektiv den Druck der Deflagration. Höhere Berstdrücke können zu extremer Flammenbeschleunigung und zu Drücken führen, die um ein Vielfaches über den Berstdrücken liegen.

Zitierung

Förster, H. & Kersten, C. (2004). Untersuchungen zur Druckentlastung von Deflagrationen in Rohren. Technische Überwachung, 45(11/12), 14–17.

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