Zugriffsnummer 14152
Dokumenttyp Konferenzartikel
Sprache Deutsch
Titel MR-Thermometrie eines HF-geheizten körpergroßen Phantoms zur Simulation einer Tiefenhyperthermie
Autor(in); Institution
Hoffmann, Werner; 8.12, Biomedizinische Optik und NMR-Messtechnik, PTB-Berlin
Seifert, Frank; 8.12, Biomedizinische Optik und NMR-Messtechnik, PTB-Berlin
Wlodarczyk, Waldemar; Klinik für Strahlenheikunde, Charité, Campus Virchow Klinikum, Humboldt Universität zu Berlin, GERMANY
Rinneberg, Herbert; 8, Medizinphysik und metrologische Informationstechnik, PTB-Berlin
Quelle/Jahr Medizinische Physik 2001 : 32. Wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik ; Tagungsband:(2001), 369
Herausgeber(in)
Welker, K.
Zink, K.
ISBN 3-89391-960-0
Verlag Neuried: Ars-una-Verl.
Konferenzangaben 32. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik, Berlin, 23-26 September, 2001, Deutschland
Freie Schlagworte Hyperthermie
Zusammenfassung Eine HF-Tiefenhyperthermie als Ergänzung zu einer Strahlentherapie/Chemotherapie von Tumoren erfordert die nicht-invasive Messung der Temperaturverteilung im entsprechenden Körpervolumen während der Hyperthermie. Dazu erscheinen die Verfahren der MR-Thermometrie am besten geeignet. Um die Temperaturmessung bei einer Hyperthermie-Behandlung möglichst realistisch zu simulieren, wurde ein körpergroßes Phantom aus Plexiglas aufgebaut und zur HF-Erwärmung (typisch für 1 Stunde, PHF= 100-120 W/HF-Kanal, n = 96MHz) in einem 3 T-MR-Tomographen (MEDSPEC 30/100, BRUKER GmbH) eingesetzt. Das Phantom besteht aus einem inneren, elliptisch geformten, mit elektrisch leitfähiger Agarose gefüllten Zylinder (a=15,5 cm, b=10,75 cm, Länge=61,5 cm) und einem umgebenden Wasserbolus mit oktogonalen Außenflächen und 8 äußeren Schächten längs der Zylinderachse. Gegenüberliegende Schächte an den Enden der langen (2a) und kurzen (2b) Achse des elliptischen Querschnitts dienten zur Aufnahme von vier mit Reinstwasser gefüllten Kassetten mit elektrischen Dipol-Antennen (Water Coated Dipole- Antenna, WACOA). Gegenüberliegende Antennen wurden mit gleicher HF-Phase angesteuert. Die Messung von örtlichen Temperaturverteilungen im Phantom wurde im intermittierenden Betrieb (6 s /Schicht) mit einer flusskompensierten Gradientenecho-Sequenz (GRASS, TE = 20 ms, TR = 25 ms) durchgeführt. Temperaturverteilungen in einer 1 cm dicken, transversalen Schicht wurden aus der Phase der transversalen Magnetisierung jedes Voxels und der bekannten Temperaturabhängigkeit der 1H-NMR-Resonanzfrequenz (Dn/n0 = -0.0107 ppm/K, n0= 125,3 MHz, PRF-Methode) ermittelt. Zur Kalibration wurden vier in das Phantom eingebrachte faseroptische Temperatursensoren eingesetzt. Die Temperaturverteilung wurde systematisch als Funktion der HF-Phase zwischen den beiden Antennenpaaren bestimmt und konstruktive bzw. destruktive Interferenz im Zentrum des Phantoms bei Phasenunterschieden von +90o bzw. -90o beobachtet.

Zitierung

Hoffmann, W., Seifert, F., Wlodarczyk, W., & Rinneberg, H. (2001). MR-Thermometrie eines HF-geheizten körpergroßen Phantoms zur Simulation einer Tiefenhyperthermie. 32. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik, Berlin, 23-26 September, 2001, Deutschland.

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