Zugriffsnummer 13974
Dokumenttyp Konferenzartikel
Sprache Deutsch
Titel Vergleich von Licht- und Röntgensensitometrie bei doppelseitig beschichteten Röntgenfilmen [Poster]
Autor(in); Institution
Buhr, Egbert; 4.22, Bildanalyse, PTB-Braunschweig
Blendl, Christian; Fachhochschule Köln, Köln, GERMANY
Quelle/Jahr Medizinische Physik 2001 : 32. Wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik : Tagungsband:(2001), 111 - 112
Herausgeber(in)
Welker, Klaus; Krankenhaus Moabit, Abteilung für medizinische Physik, Berlin, GERMANY
ISBN 3-89391-960-0
Verlag Neuried: Ars-una-Verlagsdruckerei
Konferenzangaben 32. Wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik, Berlin, 23-26, September, 2001, Deutschland
Zusammenfassung Nach DIN V 6868-55 werden bei der Funktionsprüfung der Filmverarbeitung einseitig belichtende Lichtsensitometer verwendet. Damit diese Methode sinnvoll angewandt werden kann, müssen verarbeitungsbedingte Änderungen der lichtsensitometrisch gemessenen Parameter Lichtempfindlichkeit (LE) und Lichtkontrast (LK) korrelieren mit Änderungen der entsprechenden röntgensensitometrisch gemessenen Parameter, d.h. des Logarithmus der Empfindlichkeit (logS) und des mittleren Gradienten (G). In der vorgestellten Studie wurden die Verarbeitungsbedingungen durch gezielte Änderungen der Entwicklerbad-Temperatur verändert. Die dadurch an 13 verschiedenen doppelseitig beschichteten Röntgenfilmen, darunter drei asymmetrische Filmtypen, hervorgerufenen Änderungen der Größen LE und LK wurden verglichen mit entsprechenden Änderungen der Größen logS und G. Drei verschiedene sensitometrische Methoden wurden eingesetzt: Röntgensensitometrie unter Verwendung von zwei in die Kassette zwischen Film und Folie eingelegten grauen Stufenkeilen, sowie einseitig und zweiseitig belichtende Lichtsensitometrie. Bei der Belichtung der asymmetrischen Filme mit den einseitig belichtenden Lichtsensitometern wurde ein Verfahren angewandt, bei dem jede Seite des Films an verschiedenen Stellen belichtet und die Summe der optischen Dichten analysiert wird. Die Ergebnisse der Untersuchung lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Einseitige und zweiseitige Lichtsensitometrie ergaben nahezu gleiche Änderungen in LE bei Änderung der Verarbeitungsbedingungen. Folgerung: Einseitig belichtende Sensitometer können zweiseitig belichtende ersetzen. 2) Verarbeitungsbedingte Änderungen der Röntgenempfindlichkeit wurden durch den lichtsensitometrisch gemessenen Parameter LE qualitativ und quantitativ richtig wiedergegeben. D.h., die Lichtsensitometrie ist geeignet, um verarbeitungsbedingte Änderungen der Röntgenempfindlichkeit festzustellen. 3) Die von Filmtyp zu Filmtyp variierenden LE-Werte korrelierten nicht mit Unterschieden in logS: Der lichtsensitometrisch bestimmte Parameter LE kann nicht verwendet werden, um verschiedene Filmtypen im Hinblick auf ihre Röntgenempfindlichkeit zu beurteilen.

Zitierung

Buhr, E. & Blendl, C. (2001). Vergleich von Licht- und Röntgensensitometrie bei doppelseitig beschichteten Röntgenfilmen [Poster]. 32. Wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik, Berlin, 23-26, September, 2001, Deutschland.

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