| Zugriffsnummer | 12644 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel in Zeitschrift |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | SATMIX-Zeitskalenvergleiche unter Verwendung eines Einkanal-GPS-Empfängers mit Trägerphasenauswertung |
| Autor(in); Institution |
Hetzel, Peter; 4.33, Zeit- und Frequenzübertragung, PTB-Braunschweig
Kirchner, D.; TU Graz, Graz, AUSTRIA
Polewka, Thomas; 4.33, Zeit- und Frequenzübertragung, PTB-Braunschweig
Reßler, H.; Institut für Weltraumforschung, Graz, AUSTRIA
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| Quelle/Jahr | Kleinheubacher Berichte: 43 (2000), 288 - 294 |
| ISSN | 0343-5725 |
| Verlag | Darmstadt: T-Nova Deutsche Telekom Innovationsgesellschaft mbH |
| Konferenzangaben | Gemeinsame Tagung des U.R.S.I.-Landesaussschusses in der Bundesrepublik Deutschland und der ITG-Fachausschüsse, Kleinheubach, 27, September - 01, Oktober, 1999, Deutschland |
| Freie Schlagworte | GPS-Trägerphasenempfänger ; Zeitskalenvergleich ; Zeitübertragung |
| Zusammenfassung | Die Verwendbarkeit von zwei preisgünstigen GPS-Einkanal-Empfängern mit Trägerphasenauswertung für den Präzisionszeittransfer wurde in Zeitvergleichen zwischen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der Technischen Universität Graz (TUG) untersucht. Die untersuchten Empfänger vom TYP K+K GPS5 empfangen im Zeitmultiplex alle sichtbaren Satelliten, bestimmen aus den Ankunftszeiten aller empfangenen GPS-Signale das "SATMIX"-Mittel der aufgenommenen GPS-Systemzeit und liefern als Ausgangssignal daraus abgeleitete, auf die koordinierte Weltzeit des US Naval Observatory korrigierte Sekundenimpulse. Diese von den Empfängern abgegebenen Sekundenimpulse wurden in der PTB und in der TUG mit Bezug auf die Zeitskalen UTC(PTB) und UTC(TUG) gemessen. Die mit der SATMIX-Methode ermittelten Zeitskalendifferenzen werden den mit der CV-Methode (Common-view) und der TWSTT-Methode (Two-Way-Satellite Time Transfer) erhaltenen Messergebnissen gegenübergestellt. Der Vergleich der mit verschiedenen Verfahren ermittelten Zeitskalendifferenzen zeigt, dass die mit der einfachen und nur geringen Aufwand erfordernden SATMIX-Methode gewonnenen Tagesmittelwerte nur eine um etwa den Faktor 2 größere Streuung (ungefähr 4 ns) aufweisen, als die entsprechenden mit der aufwendigeren CV- oder TWSTT-Methode ermittelten Zeitskalendifferenzen (ungefähr 4 ns). Anhand der über 240 Tage gewonnenen Messergbnisse wird sichtbar, dass die SATMIX-Methode eine kostengünstige alternative Methode für Zeitvergleiche darstellt. |