| Zugriffsnummer | 12549 |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Meßunsicherheit bei Wärmeleitfähigkeitsmessungen mit dem Plattengerät |
| Autor(in); Institution |
Hammerschmidt, Ulf; 3.12, Viskosität, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Bauphysik: 22 (2000), 240 - 246 |
| ISSN | 0171-5445 |
| Zusammenfassung | Die Wärmeleitfähigkeit λ stellt im Bauwesen die wichtigste wärmeschutztechnische Größe dar und wird als solche zumeist mit dem Plattengerät nach einschlägigen Normen bestimmt. Letztere sollen sicherstellen, dass einheitliche und zuverlässige Messungen zu vergleichbaren Ergebnisse führen. Die Qualität eines Messergebnisses hängt noch wesentlich von dessen Messunsicherheit U ab, die aus Gründen der Akzeptanz ebenfalls nach einer einheitlichen Vorschrift ermittelt sein sollte. Mit dem ISO "Leitfaden zur Angabe der Unsicherheit beim Messen", oft abgekürzt als "GUM", liegt seit einiger Zeit eine derartige Norm vor. Ihre Anwendung wird am Beispiel eines Plattengerätes detailliert und nachvollziehbar vorgeführt. Die hierzu benötigten Begriffe und Definitionen des GUM werden zunächst ebenso erläutert wie das betrachtete Messinstrument. Dessen Arbeitsgleichung ist dann, erweitert um die geräte- und probenspezifischen Korrektionen, die Grundlage für die Aufstellung des Unsicherheitsbudgets. Hierbei kommen beide vom GUM angebotenen alternativen Ermittlungsverfahren, die Typ-A- und die Typ-B-Methode, soweit wie möglich parallel zum Einsatz. Die Verknüpfung der Empfindlichkeitskoeffizienten und Varianzen des Budgets führt zur erweiterten Standardunsicherheit des betrachteten Plattengerätes. Sie beträgt in diesem Fall U(λ) = 2,1 %. |