| Zugriffsnummer | 11785 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Auswertung des spektralen Informationsgehaltes im Röntgenstrahlenprofil von Thoraxaufnahmen |
| Autor(in); Institution |
Hoeschen, Christoph; 4.22, Bildanalyse, PTB-Braunschweig
Buhr, Egbert; 4.22, Bildanalyse, PTB-Braunschweig
Döhring, Wilfried; Universität Magdeburg, Klinik für Diagnostische Radiologie, Magdeburg, GERMANY
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| Quelle/Jahr | Medizinische Physik 1999 : 30. wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik, gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik und der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Physik, 15. - 18. September 1999, Passau: Tagungsband:(1999), 43 - 44 |
| Herausgeber(in) |
Gfirtner, Hans; Klinikum Passau, Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie, Passau, GERMANY
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| ISBN | 3-925218-68-8 |
| Verlag | Passau: Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik |
| Konferenzangaben | 30. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik und der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Physik, Passau, 15-18, September, 1999, Germany |
| Zusammenfassung | In dieser Studie wurden zwei hochaufgelöste, digital vorliegende Bilder des Röntgenstrahlenprofils des Thorax hinsichtlich ihrer Ortsfrequenzinhalte ausgewertet. Dazu wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem lineare Strukturen wie Linien und Kanten im Strahlenprofil untersucht werden können. Es wird das Fourierspektrum des eindimensionalen Profils senkrecht zu der auszuwertenden Struktur berechnet. Das Spektrum der Strukturen nimmt generell mit zunehmender Frequenz ab und verschwindet bei einer gewissen Grenzfrequenz im Rauschspektrum. Ziel der Analyse ist es, diese Grenzfrequenz zu bestimmen. Dazu wird das Profil wieder aus den Fourierkomponenten synthetisiert, wobei alle Frequenzkomponenten bis zur gesuchten Grenzfrequenz sukzessive verwendet werden. Als Kriterium für den Abbruch der Fouriersynthese wird verwendet, dass die mittlere quadratische Abweichung zwischen dem synthetisierten Profil und dem Originalprofil der Standardabweichung des Rauschens in nahezu strukturfreien Gebieten des Thorax entspricht. Dieses Verfahren wurde für über 500 Linien und über 500 Kanten in den vorliegenden Strahlenprofilen angewandt. Daraus ergibt sich eine Verteilung der Grenzfrequenzen: Die meisten Strukturen lassen sich mit Frequenzen bis 5 mm-1 adequat beschreiben. Daher wird eine Grenzauflösung von 5 mm-1 für digitale Thoraxsysteme vorgeschlagen. Dem entspricht ein Abtastintervall von höchstens 100 μm. Um aliasing-Artefakte (auch aufgrund des Bildrauschens) zu vermeiden, sollte die presampling-MTF bei der Nyquist-Frequenz auf nahezu Null abgefallen sein. |
Zitierung
Hoeschen, C., Buhr, E., & Döhring, W. (1999). Auswertung des spektralen Informationsgehaltes im Röntgenstrahlenprofil von Thoraxaufnahmen. 30. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik und der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Physik, Passau, 15-18, September, 1999, Germany.