| Zugriffsnummer | 11554 |
| Dokumenttyp | Konferenzartikel |
| Sprache | Deutsch |
| Titel | Meßunsicherheiten im Strahlenschutz |
| Autor(in); Institution |
Ambrosi, Peter; 6.51, Personendosimetrie, PTB-Braunschweig
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| Quelle/Jahr | Fortbildungstagung "Dosimetrie externer Strahlung: Aktuelle Entwicklungen":(1999), 8-1 - 8-12 |
| Schriftenreihe | PTB-Bericht PTB-Dos-31 |
| Herausgeber(in) |
Ambrosi, Peter; 6.51, Personendosimetrie, PTB-Braunschweig
Böhm, Jürgen; 6.5, Strahlenschutzmetrologie, PTB-Braunschweig
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| ISSN | 0172-7095 |
| ISBN | 3-89701-284-7 |
| Berichtsnummer | PTB-Dos-31 |
| Verlag | Bremerhaven: Wirtschaftsverl. NW |
| Konferenzangaben | Fortbildungstagung "Dosimetrie externer Strahlung: Aktuelle Entwicklungen", Tabarz, Thüringen, 24-26, February, 1999, Germany |
| Freie Schlagworte | Meßunsicherheit ; Strahlenschutz ; ISO-Guide |
| Zusammenfassung | Spätestens seitdem Begriffe wie Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement zum allgemeinen Sprachgebrauch gehören und die entsprechenden Normenreihen ISO 9000 und DIN EN 45 000 in der Werbung angesprochen werden, ist die Bestimmung der Meßunsicherheit in die Meßtechnik in das allgemeine Bewußtsein gerückt. Die Angabe eines Meßergebnisses ist nur dann vollständig, wenn neben dem Meßwert auch die zugehörige Meßunsicherheit angegeben ist. Die Bestimmung der Meßunsicherheit erfolgte in der Vergangenheit nicht immer in einheitlicher Weise, deshalb haben sieben internationale Institutionen (BIPM, IEC, IFCC, ISO, IUPAC, IUPAP und OIML), deren Arbeiten wesentlich mit dem richtigen Messen verbunden sind, einen Leitfaden zur Angabe der Unsicherheit beim Messen (Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) in Auftrag gegeben, der erstmals 1993 veröffentlicht wurde [ISO, 1993]. Wesentliche Inhalte des Leitfaden sind exakte Definitionen der verwendeten Begriffe und ein einheitliches Verfahren zur zahlenmäßigen Bestimmung der Meßunsicherheit. Zu den begrifflichen Klarstellungen gehört, daß (Meß-)Fehler, da sie korrigiert werden können, etwas anderes sind als (Meß-)Unsicherheiten, die nicht korrigiert werden können. Die früher übliche Unterscheidung zwischen zufälligen und systematischen Meßunsicherheiten, die verschieden zu behandeln waren, gibt es nicht mehr, alle Meßunsicherheiten sind gleichwertig und als einfache Standardabweichungen anzugeben. Sie werden deshalb als Standardmeßunsicherheiten bezeichnet. In einem letzten Schritt wird die Meßunsicherheit des Meßwertes mit einem Erweiterungsfaktor (z. B. 2) multipliziert, um zu erreichen, daß das durch die Meßunsicherheit definierte Intervall um den Meßwert den wahren Wert mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (z. B. 95 %) enthält. Dieser Beitrag konzentriert sich ganz auf die praktische Anwendung und verzichtet auf alle Begründungen und auch auf alle möglichen Sonderfälle. Hierzu wird auf die Literatur, z. B. DKD-3 [DKD, 1998] und dem ISO-Leitfaden [ISO, 1993], verwiesen. |
| Rechteinformation | 1999, Physikalisch-Technische Bundesanstalt |